Die Neuauflage des Handbuchs |
Damit zeigt sich: Das Handbuch hat als umfangreichster Klassiker in der deutschen Fundraising-Literatur längst seinen Platz erobert. Es ist kein Band auf dem Markt, in dem so viel Wissen über Fundraising gesammelt ist wie in diesem Band. Nicht zuletzt bürgt auch die Liste der Autoren, die von vielen Fundraising-Kongressen, Tagungen und Workshops als wichtige Impulsgeber des deutschen Fundraisings bekannt sind, für die inhaltliche Qualität. Die Herausgeber haben es geschafft, einen Band vorzulegen, der kaum ein Thema des Fundraising-Bereichs auslässt. Einziger Wermutstropfen: Die Zeit von Herausgebern, Autoren und Verlag hat nur ausgereicht, kleinere Korrekturen vorzunehmen. So wurden DM in Euro umgerechnet und an einzelnen Stellen die Literaturverzeichnisse ergänzt. Dies ist bedauerlich, da auf diese Weise wichtige Entwicklungen und Neuerungen nicht ihren Niederschlag in diesem wichtigen Kompendium finden. Besonders deutlich wird dies beim Thema Online-Fundraising. Der Beitrag zu diesem Thema fasst die Thematik auf dem Stand von 1998 zusammen. Alles, was in den letzten Jahren zu diesem Thema erarbeitet wurde, fehlt. Neben einem differenzierteren Zugang zum Thema „Website“ sucht man Stichworte wie „E-Mail“ und „SMS“ vergebens. Auch Ansätze, die Kommunikation von Nonprofit-Organisationen komplexer zu erfassen – das Thema diskutieren wir hier unter dem Schlagwort „Multichannel“ – werden leider nicht erörtert. Hier besteht in der nächsten Ausgabe der dringende Bedarf, alle Beiträge inhaltlich auf den neuesten Stand zu bringen und Neuerungen aufzunehmen.
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