Verwaltungskosten von Nonprofit-Organisationen

VÖ-Termin 09/03


Wird die Effizienz einer Nonprofit-Organisation beurteilt, wird häufig schnell auf den Begriff „Verwaltungskosten“ verwiesen, der alle Kosten enthalten soll, die die Organisation benötigt, um ihre internen Abläufe und die Akquisition ihrer Mittel zu finanzieren. Im Gegensatz hierzu fließen alle Mittel, die nicht Verwaltungskosten sind, in die Projekte. Gerade für spendensammelnde Organisationen können Verwaltungskosten zum kommunikativen Problem werden: Die Förderer geben das Geld für die Projekte und inhaltlichen Anliegen, und nicht für die Verwaltung – obwohl eigentlich jedem Förderer klar sein muss, dass ohne Verwaltung kein Projekt effektiv und effizient durchgeführt werden kann. Wie dem auch sei, geringe Verwaltungskosten gelten als ein Maßstab guten Handelns.

Ist dies aber auch wirklich so? Lassen sich überhaupt Kriterien für angemessene Verwaltungskosten entwickeln? Dieser Frage ging das Maecenata Institut für Dritter Sektor Forschung im Auftrag der Mercator Stiftung nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Diskussion um Verwaltungskosten häufig irrational geführt wird. So ist die Ausgangssituation und die Aufgabenstellung der Organisationen so unterschiedlich, dass unterschiedlichste Verwaltungskosten anfallen und diese untereinander kaum zu vergleichen sind. Trotzdem ist es sinnvoll, sich rational mit Verwaltungskosten auseinander zu setzen, um Kriterien und Benchmarks zu entwickeln. Einen ersten Ansatz zu dieser Arbeit will das Maecenata-Institut mit seiner Studie erfüllen.

Die Studie, die das Problem der Verwaltungskosten kritisch hinterfragt, steht als PDF-Dokument auf der Website des Maecenata Instituts zum Abruf bereit: www.maecenata.de

 

 
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Aus: Newsletter Online-Fundraising 09/03

 

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